Karl-Sudhoff-Institut für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften
 Universitätsmedizin Leipzig

Praktikumsordnung WS 2018/19

Kurs der medizinischen Terminologie für Studierende der Zahnmedizin ohne Latinum

Vorbemerkungen: Regelung der Kursteilnahme

Wer muss teilnehmen?
Bei der Meldung zur Zahnärztlichen Vorprüfung (Physikum) ist die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an einem von der Universität durchgeführten Kurs der medizinischen Terminologie nachzuweisen, sofern die Hochschulzugangsberechtigung kein Latinum bescheinigt.
Wenn die Hochschulzugangsberechtigung nur eine Leistungsnote in Latein enthält, muss der Terminologiekurs oder eine Ergänzungsprüfung („Kleines Latinum", entspricht in Sachsen „Kenntnissen in Latein") abgelegt werden.
Die Prüfung „Kenntnisse in Latein" stellt eine Besonderheit Sachsens dar. Diese Prüfung wird wie das Latinum vom Regionalschulamt abgenommen.
Prüfungsinhalt:
1. Übersetzung eines Caesar-Textes im Umfang von 50 Wörtern (10 Minuten) nach 20-minütiger Vorbereitungszeit mit Wörterbuch.
2. Beantwortung von Fragen zum Sachwissen zu Caesar (10 Minuten).

Was müssen Fachwechsler/innen beachten?
Studierende der Zahnmedizin, die vorhaben, zur Humanmedizin zu wechseln, müssen nach Erhalt des Studienplatzes Humanmedizin auch den Terminologiekurs der Humanmediziner besuchen. Eine vorherige Absprache zu den Sitzungen, deren Stoff über den Kurs für Zahnmediziner hinausgeht, wird aus Kulanz angeboten.
Wechselwillige Studierende der Zahnmedizin mit Latinum können durch Erwerb des Zahnmedizin-Scheines einen Leistungsnachweis in der Humanmedizin nicht vermeiden; das Landesprüfungsamt in Dresden erkennt den in der Zahnmedizin erworbenen Schein für diese Personengruppe nicht an.

Was müssen Studienortwechsler/innen beachten?
Bei einem Studienortwechsel nach Leipzig erfolgt die Überprüfung der Äquivalenz erworbener Leistungsnachweise für Terminologie im Karl-Sudhoff-Institut.

Praktikumsordnung

I. Regelmäßige Teilnahme

Regelmäßige Teilnahme am Kurs bedeutet: Es darf nur eine der Kursveranstaltungen versäumt werden. Bei Versäumnis von weiteren Unterrichtsstunden ist der Kurs als Ganzes zu wiederholen. Regelmäßige Teilnahme ist die Voraussetzung für die Zulassung zur Klausur. Eine trotz ungenügender Teilnahme am Kurs mitgeschriebene und nach Punkten bestandene Klausur ist hinfällig.
Zur Vorbereitung der Kurse wird eine Vorlesung angeboten, deren Besuch dringend empfohlen wird.
Achtung: Der Kurs findet nur im Wintersemester (vor der Weihnachtspause) statt!

II. Erfolgreiche Teilnahme (Leistungsnachweis)

Es wird eine Klausur mit Freitextantworten geschrieben.
Die Klausur gilt als bestanden, wenn 60% der erreichbaren Punkte (36 von 60) erzielt wurden.
Bei Nichtbestehen gibt es eine Nachklausur, die in der Regel am letzten Vorlesungstag des Wintersemesters stattfindet. Wird auch die Nachklausur nicht bestanden, muss als letzte Wiederholungsmöglichkeit die Abschlussklausur im folgenden Wintersemester mitgeschrieben werden. Zur Vorbereitung ist die freiwillige Wiederholung des Kurses möglich.
Fällt auch diese Klausur ungenügend aus, gilt der Kurs als „endgültig nicht bestanden", was den Verlust des Studienplatzes zur Folge haben kann.

III. Versäumte Termine

Wird ein Leistungsnachweis wegen Krankheit oder Mutterschutz versäumt, muss innerhalb einer Woche ein ärztliches Attest im Sekretariat des Karl-Sudhoff-Instituts vorgelegt oder per Mailanhang übermittelt werden (christina.feistel@medizin.uni-leipzig.de; Bürozeiten: Mo-Do 08:00-15:00 Uhr, Fr 08:00-14:00 Uhr). Es wird dann grundsätzlich die nächstfolgende Klausur mitgeschrieben; eine Anmeldung ist dazu nicht erforderlich. Wird eine Klausur ohne triftigen Grund versäumt, gilt sie als „nicht bestanden".

 
Letzte Änderung: 05.09.2018, 15:30 Uhr
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